Die Versagung der Restschuldbefreiung ist die Ablehnung des Antrags auf Restschuldbefreiung durch das Insolvenzgericht. Die Versagung kann erfolgen, wenn Schuldnerinnen und Schuldner ihren Mitwirkungspflichten im Insolvenzverfahren nicht nachgekommen sind, falsche Angaben gemacht haben, vorsätzlich unerlaubte Handlungen vorgenommen haben oder sonstige Versagungsgründe vorliegen. In diesem Fall bleiben Schuldnerinnen und der Schuldner für ihre Verbindlichkeiten haftbar.
Der Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung ist ein Rechtsbehelf, mit dem ein Gläubiger oder der Insolvenzverwalter verhindern will, dass die Restschuldbefreiung erteilt wird. Mit diesem Antrag soll erreicht werden, dass Schuldnerinnen und Schuldner auch nach Abschluss des Insolvenzverfahrens für ihre Verbindlichkeiten haften.
Es gibt verschiedene Gründe, die zur Versagung der Restschuldbefreiung führen können. Dazu gehören unter anderem:
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